Kids für die Umwelt | Umweltschutz-NEWS.de | Artenschutz.info | Umwelt-Portal.com | Regenwaldschutz.de


:: Pressemitteilungen ::

Tag der Umwelt:

Jugendliche kritisieren Umweltkommunikation als "unzureichend"

Herausgeber der größten Umweltplattform im Internet fordert mehr staatliche Initiativen

Ludwigsburg, 4. Juni 2002 - Anlässlich des morgigen "Tages der Umwelt" (5. Juni) fordert der Herausgeber der größten Umweltplattform im Internet, Christoph Schneider, mehr staatliche Initiativen im Umweltbereich. Vor allem Kinder und Jugendliche müssten in den Schulen über Umweltbelange besser informiert werden.

Seiner Meinung nach sollten sich die Umweltministerien gemeinsam mit den Bildungsministerien für Umweltinhalte in der Schule einsetzen. Denn von den immer größer werdenden Umweltproblemen würde man als Schüler heutzutage fast nichts merken. "Mit meiner Klasse hat man bis zum heutigen Tag noch nie über Umweltbelange gesprochen", erzählt Schneider. "Wenn ich mich nicht in Eigeninitiative informiert hätte, wüsste ich bis heute noch nicht über die rasante Umweltzerstörung Bescheid." Deswegen wundert sich der 16-Jährige auch schon lange nicht mehr über das Verhalten mancher Klassenkameraden, die ihren Müll auf die Straße oder ins Gebüsch werfen und gegenüber dem Umweltschutz negativ eingestellt sind.

Schneider ist der Überzeugung, dass man diese Situation durch frühes Heranführen an die Natur und Gespräche umkehren könnte. Vor allem seien hier die Grundschulen gefordert. Man müsste, seinem Bekunden nach, den Lehrern u.a. mehr Freiraum lassen, so dass diese mit ihrer Klasse auch einmal in den Schulgarten gehen und die Kinder das Ökosystem erleben lassen könnten. Derzeit würde dies vor allem an dem Mangel an Lehrerstunden scheitern. Auch fände Schneider einige Sonderstunden über die einzelnen Bereiche der Umweltzerstörung, z.B. der Regenwald-zerstörung, innerhalb der Fächer Erdkunde und Biologie für erstrebenswert. Seiner Meinung nach könnten die Jugendlichen so motiviert werden, sich für die Umwelt einzusetzen.

"Diese Arbeit", unterstreicht Schneider seine Ansicht, "kann auch nicht alleine Sache der Jugendumweltverbände sein. Hier sind die Schulen eindeutig gefordert." Denn die Umweltverbände könnten nur zusätzliche Öffentlichkeitsarbeit leisten, nicht aber die Grundlagen für einen umweltbewussten Umgang mit der Natur schaffen. Dies scheitere, dem 16-Jährigen zufolge, schon alleine daran, dass sich fast nur Umweltinteressierte an diese wenden würden. Die Grundlagen für die weiterführende Arbeit der Umweltverbände müsste daher von den Schulen und den Elternhäusern gelegt werden.

Die Ausrede, dass es an Geld mangelt, weißt der Schüler angesichts der enormen Ausgaben für das Landesjubiläum Baden-Württembergs entschieden zurück. Schließlich würden für dieses Millionen ausgegeben werden - die seiner Auffassung nach, ganz im Gegensatz zur Umweltbildung, keine darüber hinausgehende positive Entwicklung fördern würden.

Abdruck und Belegexemplar erbeten.

Kommentare von anderen Jugendlichen zur Umweltkommunikation finden Sie in den UmweltForen des UmweltschutzWeb.de-Netzwerks.

Hinweis für Redaktionen
Für weitere Informationen und Interviews steht Ihnen Christoph Schneider über sein Handy (0170 / 2 01 73 73) und per eMail (Kontaktformular) gerne zur Verfügung.

Er sendet Ihnen auch gerne Screenshots und Bilder für Ihre Berichterstattung zu.

 

Sonstiges
...Infomaterial
...Suchfunktion
...Werbebanner
...Kontakt
...Impressum